Estimados amigos,


Por dónde empiezo ...
Que debía ser tomada con ustedes este evento una experiencia fantástica.
Para nosotros fue un evento muy bien organizado y bien ejecutados, uno de los mejores, y sabemos que algunos.
Las distancias, los paisajes, la gente, el mar, Barcelona, nuestros viejos y nuevos amigos.
Tenemos mucha experiencia en estas vacaciones y tenía tanta diversión, que se ha olvidado.
Le damos las gracias a todos por ello y esperamos que el año que viene con usted.


Liebe Freunde,

wo soll ich nur anfangen...
Es war ein fantastisches Erlebnis mit euch diese Veranstaltung zu genießen.
Für uns war es eine sehr gut organisierte und auch durchgeführte Veranstaltung, eine der Besten, und wir kennen einige.
Die Strecken, die Landschaften, die Menschen, das Meer, Barcelona, unsere alten und neuen Freunde.
Wir haben so viel in diesem Urlaub erlebt und so viel Spaß gehabt, es ist unvergessen.
Wir danken euch allen dafür und freuen uns auf das nächste Jahr mit euch.

Es ist Freitag, 16.09.2016, es ist 7:00 Uhr,

die Kacke ist am dampfen, nachdem ich in dieser Woche das Lenkgetriebe, alle Radlager, die Spurstangenköpfe, die oberen Traggelenke mal schnell getauscht habe, die Spur eingestellt wurde und ich dann noch auf PRT umgebaut habe, müssen nun noch alle Bremsbeläge und die Bremsscheiben gewechselt werden. Diese sehen zwar noch gut aus, aber Christine meinte das die Bremskraft nicht so dolle ist, und mit voll bepacktem Auto ist das Beste gerade gut genug. Danach alle Flüssigkeiten checken und das Auto für Spanien packen, dann Luft kontrollieren und voll tanken. Um 11Uhr hat Christine frei bekommen und wir können unsere Probefahrt nach Lloret de Mar starten. Das läuft schon das ganze Jahr so wenn wir zu einem Event wollen, warum sollten wir das jetzt ändern, hahahaha.

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Am Abend zuvor haben wir entschieden anstatt am Samstag früh morgens schon Freitags zu fahren und die eine Nacht in einem Hotel zu verbringen das wir am gleichen Abend noch gebucht hatten. Wir hatten bereits im Januar in Cala Canyelles einen Bungalow für 11 Tage ab dem 17.09.2016 für uns gebucht, dieses mal aber im Gegensatz zu letztem Jahr auf der Seite auf der das El Trull steht. -Vorab-, es war die richtige Entscheidung.

Es ist 10.30Uhr, ich schwitze, bin aber mit allen Arbeiten fertig, ich gehe duschen und warte dann auf Christine. Ich bin kaum in der Dusche da höre ich wie Christine schon etwas früher da ist. Super, jede Minute die wir früher weg sind kommt uns in Frankreich entgegen. Wir packen noch unsere Handys ein und teilen unser Urlaubsgeld auf. Dann geht es schon los.

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Es ist tolles Wetter und wir fahren mit offenem Verdeck in Richtung Süden. Wir kommen unerwartet recht gut voran, allerdings will unser Navi über Frankreich und nicht über Karlsruhe, in Frankreich ärgere ich mich darüber weil ich nur 130 Km/h fahren darf, da hören wir im Radio das um Karlruhe ein recht großer Stau ist, puhhh, doch Glück gehabt. Gutes Navi, es ist mittlerweile um 17:00 Uhr, wir sind kurz vor Lyon und eigentlich müssten wir vom Navi jetzt um Lyon herumgeleitet werden. Wir fahren an bekannten Schildern vorbei und ich sage zu Christine dann " das bescheute Navi will uns doch wohl nicht um diese Zeit durch Lyon führen", Bäm!!, schon stehen wir im Stau und ich weiß auch genau wo wir sind, wir müssen durch den Tunnel mitten in der Innenstadt, aaaaaaarrrrrggg. Langsam quälen wir uns weiter bis wir es dann doch geschafft haben, ich denke wir haben eine gute Stunde verloren. Danach machen wir hinter Lyon eine Rast und versuchen die Fahrt wieder zu genießen, das Motto lautete keinen Streß und keine Hektik im Urlaub. Ca 60 Km hinter Lyon wurde es dann ruhiger auf der Autobahn aber es begann leicht zu Regnen, also Dach zu und weiter geht es, jetzt nur noch mit 110 Km/h, denn das ist die erlaubte Richtgeschwindigkeit auf den Autobahnen in Frankreich bei Regen. Nach einer Stunde hörte der Regen auf und wir kamen sehr gut voran.

Bei La Jonquera Tanken wir noch einmal, es ist mittlerweile 23:00 Uhr, ca. 50 Km davor ändert sich das Klima schlagartig, das haben wir schon öfter bemerkt, die Temperaturen sind angenehm und wir erreichen unser Hotel kurz nach 0.00 Uhr. Ich habe einen Parkplatz im Parkhaus geordert, es war eine geile Einfahrt in den 2. Stock mit einem tiefen vollbepackten Auto. Dann ging es in die Unterkunft unseres "4" Sterne Hotels, na ja, weiß der Teufel für was die Sterne vergeben wurden, für eine Nacht geht es, ich hoffe das hoch gelobte Frühstück reißt alles wieder raus.

Wir sind in Spanien, in Lloret de Mar, wir liegen im Bett, wir sind da, "Gute Nacht"


Samstag, 17.09.2016, 7:30 Uhr die Sonne scheint durch das offene Fenster, es ist angenehm warm und wir sind ready for Frühstück, wie der Deutsch-Brite sagt. Wir betreten den Frühstücksraum und sehen das Buffet, alles ist gut, das Frühstück reißt alles raus. Gestärkt checken wir aus dem Hotel mit 4 "hust" Sternen aus und machen unsere erste Fahrt durch Lloret. Erinnerungen werden wach, wir waren letztes Jahr mit Stefan und Nadine vom MGSW, vor Jahren auch schon mit unseren Kindern hier und wir erlebten immer eine schöne Zeit. Es hat sich bestimmt wieder eine Menge geändert, andere Straßen, andere Geschäfte, andere Restaurants und das erste mal das wir bei jemand anderen in Cala Canyelles einen Bungalow gebucht hatten. Erstaunt schaute uns die nette Dame am Empfang an als wir ihr mitteilten das wir jetzt da sind. Zum Glück wurde "unser" Bungalow gerade gereinigt, also erledigten wir alle Formalitäten und bezogen unser neues Heim für 14 Tage. Wir entladen unser Auto und gehen erst einmal einkaufen, schnell ist unser MGF voll beladen und es geht zurück um alles im Bungalow einzuräumen.

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Wir melden uns Zuhause bei den Verwandten und bei unseren Freunden in Barcelona. Alle sind glücklich das wir ohne Probleme angekommen sind, die ersten Einladungen folgen dann auch prompt über Whats App. Wir fahren erst einmal zum EL Reno und essen zu "Mittag", das Restaurant liegt etwas ausserhalb von Lloret und wir erinnern uns an die netten Stunden hier mit Freunden und Familie, hier brennt nichts an, hier wissen wir was wir bekommen, hahaha.

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Wir schlendern danach durch Lloret de Mar und schauen was es neues gibt, bei einer Champagner Sangria lassen wir es uns gut gehen. Dieser Urlaub steht unter dem Motto "kein Stress, kein Gekabbel, auf nichts und niemanden schauen, einfach nur genießen" und das von Anfang an. So laufen wir dann am Strand entlang und schlendern durch die typisch spanischen engen Gassen, schauen in die Bodegas und Restaurants, hier pulsiert morgens und abends das Leben während es mittags eher ruhig zugeht.

07 09

Wir haben uns bewusst für Cala Canelles entschieden, hier ist ein kleiner Sandstrand der nicht überlaufen ist, alles ist übersichtlich, sauber und was man benötigt findet man hier. 4 Km weiter südlich liegt Lloret de Mar, da brennt die Luft Tag und Nacht, hier kann man was erleben wenn man will, 5 Km nördlich liegt Tossa de Mar, eher ruhig und verhalten mit viel Kultur, guten Einkaufsmöglichkeiten und zum Entspannen geeignet, am Strand ist schon viel los, aber die entspannte Atmosphäre lässt keinen Stress aufkommen. Ich kann euch nur versichern, die Umgebung ist eine Reise wert, man bekommt alles geboten was man möchte, zudem ist die Nähe zu Barcelona und Tarragona fast schon eine Einladung. An dem Tag gehen wir noch runter zum Strand und geniesen ein Bad im Meer.

Espagna


Die nächsten Tage gehen genauso enspannt weiter, wir stolpern durch Zufall in Tossa de Mar in ein internationales VW Käfer und Bus Treffen, in Blanes stellen wir den Markt auf den Kopf und essen unsere geliebte Pella am Strand (Geheimtipp von Quim), wir erkunden einige Küstenstraßen (dagegen ist die Schweiz ein Witz)


Dann kommt ein Notruf von Ricky aus Tarragona, er kann vermutlich nicht beim Event teilnehmen, hinten links stimmt mit dem Fahrwerk irgend etwas nicht. Na ja, wir wollten uns sowieso dieses mal Barcelona genauer anschauen und was soll der ganze Urlaub ohne mal an einem MG geschraubt zu haben. Ich schrieb Ricky das wir uns bei German in der Garage mitten in Barcelona treffen, German hatte natürlich nichts dagegen, im Gegenteil, er freute sich sehr uns zu sehen, je früher desto besser meinte er. Darauf hin meldeten sich gleich noch mehrere Mitglieder des MGF-TF Drivers Club Catalunya zum "Event" an. Wir fielen uns in der Tiefgarage alle in die Arme, die Begrüßung war so herzlich für Christine und mich, unglaublich. Ricky ist noch nicht da, er schreibt das er schlecht durch den Verkehr kommt, und so gehen wir gemeinsam in die Tapas Bar nebenan. Da hören wir Ricky schon anfahren, die Arbeit ruft, schnell war das Problem gefunden, die obere Schraube des Längslenkers war aus dem Radträger gerissen.

 

Safety first!! Die britischen Sicherheitsbadeschlappen, ein muß!     Der Schaden tritt wohl ab und an bei den TF auf

 

Mist, da muss ein Helicoil Einsatz rein, German kennt da jemanden der das Macht. Wir gehen jetzt Mittag essen und nach einer Stunde die Meldung, kostet 80€...puhh, für das Geld bekommt er einen gebrauchten Radträger. Das sieht Ricky genauso, zumal wir nicht wissen was mit dem Radlager ist. Es hat jemand die Idee das jemand von dem Club so etwas als Ersatzteil liegen hat. So ist es auch, Jordi hat einen Radträger liegen und wir machen dann 2 Tage später weiter. Es ist spät geworden und wir fahren zurück zu unserem Stützpunkt nach Lloret. Am nächsten Tag haben wir ein Treffen mit Steffi und Fidel aus dem Sauerland vereinbart. Sie haben sich für das Event angemeldet und wir wollten uns gemeinsam vorher treffen und kennenlernen. Gesagt getan, wir treffen uns in Lloret auf dem großen öffentlichen Parkplatz und sind uns auch sofort sympatisch. Es wird direkt klar das beide Durst haben und wir schnellstens etwas trinken sollten, Hunger war bei uns allen ein Thema, also gingen wir gemütlich Essen und unterhielten uns super.

Hierbei kam dann heraus das wir uns schon auf der Sternfahrt Möhnesee und bei der MGFIM11 getroffen hatten, aber keine große Notiz voneinander genommen hatten. So klein kann die Welt sein, wir verbrachten noch einen tollen Tag miteinander und ich lud beide ein den nächsten Tag mit nach Barcelona zu kommen. Die Arbeit dort sollte ja schnell erledigt sein, Radträger wechseln sollte max 2 Stunden dauern. Am nächsten Morgen geht es nach Barcelona zum finalen Showdown, Ricky ist noch nicht da, so ist das eben in Spanien und wir gehen in die ...ja, richtig.. Tapas Bar. Als Ricky mit dem Radträger kommt und ich die Radnabe anfasse, da trifft mich bald der Schlag, das Radlager ist fix und fertig, da wackelt alles, das wars sage ich zu Ricky, Morgen ist die Ausfahrt und kein Radlager da. Beide stehen wir wie begossene Pudel da, ich weiß nicht wie, aber German hat das mitbekommen und schlendert leichtfüßig an uns vorbei, grinst, und wirft uns ein neues Radlager zu. Ok, Radlager wechseln ist angesagt, Presse steht da, aber kein Auspresswerkzeug. So sammeln wir alles was wir in der Werkstatt-Tiefgarage finden können um die Nabe und das Radlager zu wechseln. Mittlerweile sind auch Steffi und Fidel angekommen, ich schicke alle nach oben, ja wohin wohl...richtig, in die Tapas Bar. Es dauerte recht lange bis wir die richtigen Teile zum Raus.- und Reinpressen finden, aber es klappt und wir bauen den Radträger wieder ein, dafür sind wir dann verspätet fertig.

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Ich auch, es ist richtig warm, über 27°C und das Ende September, German erklärt uns das es am nächsten Tag schon um 21.00 Uhr ein Mehrgänge Menü geben und das es sehr spät wird. Ich kläre das mit Christine und schnell ist klar das wir für den Tag im Hotel reservieren, was German dann auch für uns erledigt. Danke German. Die Tiefgarage vom Autohaus hat sich langsam aber sicher gefüllt, jeder hat mitbekommen das wir hier sind, und es ist Freitag.


Wir fahren darauf hin mit mehreren Leuten vom Club durch halb Barcelona weil Christine nach einem chinesischen Restaurant gefragt hat, aber es hat sich gelohnt, 9€ für ein super Buffet und das in Barcelona. Wir waren alle begeistert und verbrachten eine recht lange Zeit dort. Wieder nix mit Besichtigung, hahaha. Ricky erzählt uns von Bunkern oberhalb von der Stadt und der tollen Aussicht rund um und über Barcelona, wir nehmen das Angebot von ihm sehr gerne an uns dorthin zu bringen.  Dort mit einigen Freunden angekommen staunen wir nicht schlecht...eine atemberaubende Aussicht, die komplette Stadt liegt vor uns.

Der Tag hat sich wieder gelohnt. Wir machen mit Fidel und Steffi aus das wir uns nach dem Event treffen und dann nichts anderes machen. Am nächsten Tag ist früh aufstehen angesagt, also ab zum Stützpunkt und alles für das Event vorbereiten.


Samstag,23.09.2016, 7.00 Uhr, jaaaa, wir müssen um 9.00 Uhr in Castelldefels, das von uns aus hinter Barcelona liegt, sein. Denn da ist Briefing, kennenlernen, wiedersehen, beschnuppern, frühstücken, einchecken, einziehen, anschauen, bestaunen, bestaunt werden, lachen, Geschenktüten erhalten, Roadbook, T-Shirts, gemeinsam Auto waschen, Blödsinn machen, usw. bekloppt, gelle, aber super geil, alle sind so drauf und es macht Spaß.

Das Einchecken war besonders lustig, das Hotel war schon etwas hochwertiger, und dementsprechend auch das Personal geschult, wir versuchten vergebens eine Buchung auf unsere Namen zu finden, erst als wir die MG Gruppe erwähnten und das wir gestern erst nachreservieren ließen kam es aus dem netten Spanier herausgesprudelt, you are Mister and Misses Klausch? Christine und ich schauten uns an und prusteten los, Siii, bekam ich noch raus, dann lachten wir Tränen und das Personal lachte mit, wir haben sie angesteckt. Ein guter Anfang. Nachdem ich meinen Personalausweis vorzeigte war klar was los ist, German wusste meinen Nachnamen nicht und gab Mister Klausch an, jo seitdem bin ich Mr. Klausch bei allen.  

11.00 Uhr, Abfahrt, nö...es werden erst noch Fotos gemacht und wie unter Freunden üblich, Geschenke ausgeteilt, alle schauen ungläubig als Christine für jedes Clubmitglied einen gehäkelten Schaltknauf Schutz gegen Hitze und Kälte (eine Mütze für Fahrer und ein Hütchen für Fahrerinnen) austeilt, ich habe für jeden einen VW Ausgleichsbehälter mit Halter mit dabei. Die Freude ist groß bei allen und wir sind glücklich unsere Freunde überrascht zu haben.

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Danach geht es dann tatsächlich los, es werden 2 Gruppen gebildet, was aber nicht sogleich klappt da die meisten nichts davon wussten, ich fuhr dann mal los und landete als 3. Fahrzeug hinter einem grünen MGF, davor war Jordi und Nuria als Führungsfahrzeug, hinter mir die ganzen bekannten Gesichter der "etwas flotteren" Gentlemen. Haben die etwa gewartet wo wir mitfahren um zu schauen ob ich noch fahren kann???

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Es geht erst einmal aus Barcelona raus Richtung Tarragona, es dauert schon eine Weile und keiner fährt displiziniert hintereinander, ich habe zu Christine gesagt das ich nicht so schnell fahren will und dementsprechend blieben wir hinter dem grünen MGF und genossen die Umgebung. Die Lage ist wirklich unglaublich, man hat das Meer vor der Haustüre sowie Berge, Wald und Seen in unmittelbarer Nähe. Appropos Berge, tja ich habe zwar gesagt das ich langsam fahren will, aber der MGF vor mir war leider nicht lange davor, das gilt aber auch für die komplette Raselbande hinter mir, alle bis auf Donimgo hatten ihn überholt. Wir halten kurz vor unserem Ziel an und ich höre Nuria mit Jordi wild gestikulierend "unterhalten" hahaha, das war ihr wohl zu schnell, aber Jordi hat sich wacker geschlagen, er ist als Führungsfahrzeug echt gut unterwegs gewesen und hat der Kiste mal Feuer gemacht.

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Wir warten auf unsere Freunde der 2. Gruppe, diese werden von David angeführt, es dauert eine Weile, aber dann kommen sie schon angefahren.

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Jetzt übernimmt Domingo die Gruppe, er gibt tüchtig Gas, sie wissen das wir den einzigen MPI in der Gruppe haben, aber nach 5 Minuten geht vor mir das Warnblinklicht an und man signalsiert damit das man langsamer fahren möchte. Man muss dazu sagen das die MPI von unten heraus besser drücken als die VVC, gerade das ist auf der Landstraße das auf was es ankommt, Drehmoment eben.  Und Christines MPI hat jetzt eine höhere Verdichtung als normale MGF. Wir kommen an unserem Ziel an, da gibt es ein Problem, bei German fällt das Kupplungspedal durch. Super, es sind über 25°C im Schatten, in der Sonne kochst du ab, egal, da gibt es kein Gerede, Verdeck hoch, Motorklappe raus, alle helfen mit, es werden sogar Schirme organisiert das ich mir keinen Hitzschlag zuziehe, der Fehler ist schnell gefunden. Die Hydraulikleitung zum Kupplungsnehmerzylinder ist abgebrochen, alla hopp, irgendeiner hat Bremsflüssigkeit dabei, ich versuche die Hydraulikleitung aufzubiegen damit diese wieder durch die Schraube festgeklemmt werden kann. Das funktioniert nach dem 5ten oder 6ten Versuch tatsächlich und German kann weiter fahren.

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Wir gehen dann zu den anderen Teilnehmern und genehmigen uns erst einmal eine Cervesa, aahhh, das zischt. Es gab ein typisch spanisches "Picknick" mit allerlei Wurstwaren aus der Region, es war köstlich, alle unterhielten sich angeregt, eine super familiäre Stimmung. Danach fuhren wir dann über den Circuit de Catalunya zurück zum Hotel auf einer mehrspurigen Zufahrtsstraße nach Barcelona, natürlich fuhr keiner geordnet wie wir das in Deutschland gewohnt sind, Fidel der weiter hinten fuhr erzählte uns später das es vorne wie wild zuging, ja das konnte schon sein, wir hingen hinter einem MGTF der um 180 PS haben sollte und ich versuchte mit meinem Nummernschild eine Prägung in seine Heckstoßstange zu drücken, bei den Anderen sah das irgendwie genauso aus, da hatte jeder seinen Favoriten. Damit war ihm dann klar das ohne Drehzahlen bei ihm gar nichts geht und er dem MPI seinen Respekt zollte.

Im Hotel angekommen machten wir uns alle frisch, es war noch unverschämt warm hier, so trafen wir uns alle an der Poolbar um etwas zu trinken und zu unterhalten. Dann kamen Filo und Nuria (Gracias a esto, el que ha hecho un gran) die alles toll geplant hatten und forderten alle auf in den Speisesaal zu kommen. Hier gab es erst einmal ein Sektempfang, danach wurden Erfrischungsgetränke, Wein und Sekt gereicht.

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Nun begann unser Mehrgängiges Menü, es begann mit Pica Pica, eine Auswahl der verschiedensten Vorspeisen, es wollte gar nicht aufhören, ich glaube das ging 45 Minuten so, dann kamen die Hauptspeisen und verschiedene leckeren Nachspeisen, alles in Allem haben wir um kurz nach 0.00 Uhr dann die Bar im Aussenbereich gestürmt. Wir hatten super Gespräche über alles mögliche, Jordi versuchte mir Prost auf katalanisch zu erklären, das ist dabei raus gekommen.

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Als das Thema Vereintes Europa auf den Tisch kommt wird es lauter und wir werden aufgefordert die Disskusion in Spanglish leiser zu führen. Um 1:30 Uhr machen wir etwas angetrunken den Platz frei für niemanden, wir sind die letzten Überlebenden ausser der Nachtwache die uns noch observiert. Hahaha.    

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Sonntagmorgen, 7.30 Uhr oha, Kaffee, ich brauch Kaffee, Christine schläft noch und macht null anstalten aufzustehen. German hat mir am Abend gesagt das die Leitung wieder undicht ist. Wir haben dann vereinbart das wir uns um 8.00 Uhr vor dem Hotel treffen um nochmal einen Reparaturversuch zu unternehmen. 7.45 Uhr, German ist schon da, direkt neben dem Hoteleingang hat er geparkt und beginnt die Motorklappe zu öffnen, unten läuft die Bremsflüssigkeit raus, hahaha, die Gäste schauen ganz verstört, sowas haben sie noch nicht gesehen, ich denke mir auch das wir das hier nicht machen sollten, wenn ich die Leitung abziehe läuft da alles raus. Kurzum, ich schiebe mit German das Auto in eine Parklücke, die ist zwar auch recht nah am Eingang, aber nicht direkt davor. Wir beginnen mit der Arbeit und es ist wie ich schon vermutet hatte, alles läuft raus. German hat auch ein Stück Schlauch mitgebracht das genau über die Hydraulikleitung passt. Ich beginne wieder einen Konus in die Öfnung der Leitung mit einer kleinen Spitzzange zu biegen, vorher hatte ich den Schlauch schon zugeschnitten und übergestülpt. Nach 20 Minuten kam die Stunde der Wahrheit, wir befüllten das Reservoir am Geberzylinder und entlüfteten erst einmal diesen, danach ging es dann an den Nehmerzylinder im Motorraum, es war alles trocken. Ja, wir haben es geschafft, es funktioniert. Jose brachte uns mehrmals Wasser in unserer 5 Liter Notfallflasche um das Umfeld des Autos und den Motorraum zu säubern, seit dem heißt er Aquaman, auf dem Platz da sah es aus wie auf dem Schlachtfeld, aber es interessierte niemanden, Hammer.

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Danach ging es endlich Frühstücken und wir sahen alle wieder, dann trafen wir uns alle nach dem Auschecken vor dem Hotel um uns zu unterhalten und Blödsinn zu machen.

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Dann der Aufruf, es geht los, alle stiegen gemütlich in das Auto und wir fuhren zu einer Sekt und Weinprobe in einem tollen Anwesen. Auto läuft ja mit Sprit, ich auch. Die Fahrt verlief ruhig, alle waren vom Vortag gezeichnet. Wir sammelten uns vor dem Eingang und dann kamen wir alle in eine andere Welt.

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Wir stiegen hinab in die Schatzkammern der Winzer, das war schon ein recht großes Unternehmen. Wir bekamen viel auf spanisch erklärt, vieles haben wir sogar verstanden, unser Spanglish funktioniert recht gut. Dann sehen wir die Abfüllanlage und schon geht es zur Verkostung, lecker, aber nach 3 Gläsern möchte ich keinen Alkohol mehr, ich will noch ohne Probleme fahren können.

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Wir fahren weiter Richtung Meer, wir fahren zu unserem letzten gemeinsamen Essen das wir so sehr lieben, es wird alles irgendwo hingestellt und jeder nimmt sich so viel er mag und was er will. Eine gute Lösung, hier bekommen wir frische Paella serviert, natürlich alles gut im spanischen Stiel mit mehreren Vor und Nachspeisen serviert. Wir sitzen bei Sonnenschein und klarem Himmel am Strand, hier sind nur Spanier und kaum Touristen, hier ist es toll.

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Wir haben eine super Stimmung, es wird viel gelacht, der Tag ist einfach schön.

Es wird bald Zeit und wir müssen uns alle verabschieden. Jedem Fällt es schwer, und es fließen Tränen.

Vielen Dank für eure Gastfreundschaft ihr seid alle höchst unterschiedlich, und ihr habt alle einen Platz in unserem Herzen erobert.

Gracias por su hospitalidad son todos muy diferentes, y que ha conquistado todos tienen un lugar en nuestros corazones.

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German und seine Frau Suelly werden wir bald wieder sehen, wir wollen bei German in der Tiefgarage parken und fahren dann mit der Metro zu den Sehenswürdigkeiten Barcelonas. Solch ein Glück muss man erst einmal haben, wer Barcelona kennt weiß wie teuer Parkplätze sind wenn man überhaupt welche findet. 2 Tage später ist es soweit, Steffi, Christine, Fidel und ich treffen uns bei German, der ist voll im Stress und läuft rum wie von Taranteln gejagt. Und wir, was machen wir?..., erst mal in die benachbarte Tapas Bar und königlich schlemmen. Dann gehen wir zur Metro und die Reise durch Barcelona geht los. Es gibt so viel zu sehen, und fast alles ist zu Fuß erreichbar, wir laufen den ganzen Tag und sehen wirklich viel von der tollen Stadt, wir schaffen es sogar Vermut und Tapas wie die Einheimischen am Nachmittag zu uns zu nehmen. Barcelona ist wirklich eine Reise wert, glaubt mir.           

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Wir haben mit German am Morgen ausgemacht das wir zusammen mit ihm und Suelly nochmal Essen gehen wollen, am späten Abend treffen wir uns mit beiden im Autohaus wo unsere Autos in der Tiefgarage stehen. German fährt mit seinem Roller vor und wir folgen ihm, nach 15 Minuten haben wir unser Ziel erreicht, wir sind nochmal beim Chinesen gelandet was jeden freut. Wir verbringen noch einen schönen Abend miteinander, dann heißt es auch hier Adiós amigos, tiene buenas, gracias por todo.

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Wir verabschieden uns, Fidel, Steffi, Christine und ich fahren gemeinsam aus Barcelona heraus auf die Autobahn in Richtung Girona, wir müssen uns dann bei Blanes trennen, wir fahren weiter nach Cala Canyelles, Steffi und Fidel sind mittlerweile nach S´Agaro weiter gewandert.

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Eventuell wollten wir gemeinsam nach Deutschland zurück fahren, dem war leider nicht so, wir fuhren anstatt Freitagmorgen am Donnerstag Abend, wir erhielten eine Nachricht das ein MGTF günstig zu verkaufen wäre und das es schnell gehen müsse. Adios Catalunya.

343 696

Wir fuhren die Nacht durch um uns das Fahrzeug am nächsten Tag anzuschauen. Leider konnten wir uns nicht von den beiden verabschieden. Was für uns erst recht traurig war, da sich das vermeintliche Schnäppchen als Bruchbude entpuppte.

Vorangegangen war die Idee das wir ein Fahrzeug permanent bei German im Autohaus belassen werden da wir im Mai und September 2017 auf jeden Fall in Barcelona sein werden. Eine Fahrt mit dem MG kostet uns hin und zurück ca. 500€ und einfach 13 Stunden Fahrt, ein Flug kostet hin und zurück ca. 190€ und dauert einfach 2 Stunden. So können wir auch einmal zum Wochenende runter fliegen und Spaß mit der Truppe haben wenn sie uns wieder einmal zu einem Treffen einladen.

Ich richte gerade unseren Forrest (silberner MGTF) für Barcelona her, das komplette Fahrwerk wird überholt, Zahnriemenwechsel, große inspektion, neues Verdeck, TÜV im Mai neu für 2 Jahre, dann geht es am 17.05.2017 nach Barcelona, dann mit dem Club über das Wochenende nach Madrid und wieder zurück. Nach Hause werden wir dann fliegen um spätestens im September 2017 zum 3. Internationalen Treffen wieder hier zu sein.

-Fazit-

Die Reise nach Spanien hat sich voll gelohnt, wir haben viele neue Freunde gefunden und die Freundschaft mit unseren alten Freunden vertiefen können, es war ein tolles Erlebnis das wir nie vergessen werden.

Wenn ihr erheblich mehr Bilder sehen wollt, dann klickt hier Bilder Barcelona 2016   

Dies ist auch ein kleiner Vorgeschmack auf das nächste Event im September 2017.