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Es ist Freitag 13.05.2016

Wir wollen uns mit Nadine um 9 Uhr, mit Andi und Sandra gegen 11:30Uhr treffen. Nadine und ich müssen noch an unseren Autos ein paar Reparaturen durchführen und ich an Christines MGF noch ein paar Teile sowie Innenausstattunganbauen. Alles klappt pünktlich bis auf meine Armaturen im Forrest, da benötige ich noch ca. 10 Minuten zum Einbau. Also verspäten wir uns am Treffpunkt mit Sandra und Andi um 15 Minuten. Wir rufen an und sagen Bescheid, wie immer ist das kein Problem. Für Christines „Browny“ wird es die erste Fahrt nach dem kompletten Zusammenbau. Das Fahrzeug wurde komplett zerlegt und in Braun um lackiert, leider ist das nicht ganz so gut gelungen und wir mussten Fristen einräumen um das Fahrzeug nachzubessern, so strichen wieder einmal 4 Wochen durch das Land ohne dass an dem Auto was passierte und ich an dem Auto arbeiten konnte, aber das wird eine andere Geschichte. Also wieder alles in letzter Minute fertig gemacht und einfach los gefahren. So haben wir es letztes Jahr auch gemacht als wir nach Lloret de Mar gefahren sind.  Irgendwie ist das bei uns immer so, unsere Fahrzeuge sind stets als letztes fertig. Christine ist da inzwischen auch schon recht schmerzfrei, "der MG bringt dich immer wieder irgendwie Heim", das ist mittlerweile unser Motto. 

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Die Reise beginnt mit einem kurzen Aufenthalt in der Tankstelle, bei allen Fahrzeugen erst einmal Luftdruck, Ölstand und Wasser kontrollieren, Nadine muss noch tanken, sie hat ihr Auto seit ein paar Tagen bei uns Zuhause stehen. Nun geht es direkt auf die A61, zuerst mit 100 Km/h, dann immer schneller, bei Christine, Nadine und mir alles ok, das ist super. Schnell sind wir auf dem Parkplatz hinter dem Alzeyer Kreuz und treffen Sandra und Andi mit dem neuen MGF Brooklands (genannt Bappländs) an. Kurz begrüßt und nochmal alle Autos durchgeschaut, kurze Rücksprache, alles bei allen ok. Los geht’s in die Eifel, wir freuen uns schon sehr Marcel und Patty Smeets wieder zu sehen, wir sind mittlerweile gute Freunde mit unseren niederländischen Nachbarn. Beide haben für uns die komplette Orga übernommen, hierfür müssen wir uns herzlich bedanken, das habt ihr wirklich spitzenmäßig hinbekommen. Los geht unsere Fahrt mit offenem Verdeck Richtung Aachen, es läuft echt super, nach 2 Stunden Fahrt machen wir eine Rast, da beginnt es auch direkt zu regnen.  Wasserstand, Ölstand nochmal kontrolliert und weiter geht es, die Sonne scheint, aber wir fahren auf recht nassen Straßen, so geht es geschlossen bis zur Abfahrt Weilerswist. Danach sind wir auch recht schnell in Einruhr in unserem „Headquarter“ angekommen. Kaum angekommen hören wir auch schon Philipp anfahren.

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Wir haben eingecheckt und dann haben wir uns erst einmal stärken müssen. Nach dem Essen kam es einigen recht spanisch vor.

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Sehr schnell verging die Zeit und wir mussten zum Abendessen, da wir Halbpension gebucht hatten. Nach dem Essen waren dann alle Teilnehmer angekommen und wir gingen wir noch gemütlich in der ganzen Gruppe Einruhr erkunden, da es nicht sehr groß war, saßen wir auch recht schnell im nächsten Café.Gegen 22 Uhr gingen wir dann zum Hotel, Patrick, Christof und Nadine fehlten noch und kaum ausgesprochen hörten wir schon ein paar MG ankommen. Für Heute waren wir komplett und saßen noch bis 1 Uhr in gemütlicher Runde zusammen.

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Samstag, 14.05.2016

7 Uhr, ich bin geduscht und brauche Kaffee, also gehe ich raus vor das Hotel und sehe Sandra und Andi, aha, gleich bin ich nicht mehr alleine. Nach und nach trafen alle zum Frühstück ein, danach ging es zum Parkplatz die Autos packen,  Arnd und Fabian stießen nun auch dazu und wir waren komplett. Zuerst geht es gesammelt zur Tankstelle um Sprit, Süßigkeiten, Getränke, Luft aufzunehmen und natürlich wird die kurze Standzeit zum Rauchen und Plaudern genutzt.

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Pünktlich ging nun die Awakening Tour 2016 los. Die Umgebung ist schon wirklich toll, die Strecken sind schon auf den ersten Metern wie gemacht für kleine wendige Autos.   Es macht unheimlich Spaß mit den anderen Stammtischmitgliedern und Freunden diese Fahrt zu genießen. Marcel und Patty führen den die Gruppe wirklich gekonnt und vorbildlich, kein Stress und keine Hektik, alles läuft wie von selbst.

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Der Arnd fährt vor mir und die Straße trocknet ab, schnell sind die Dächer zurückgeklappt um das Frischlufterlebnis zu genießen. Wir fahren irgendwo im Nirgendwo rechts ab und ich sehe nur Arnd der wie wild rudert und sich wohl freut. Alla Guuud, runter geschaltet und hinterher, es scheint eine wohlbekannte Strecke für ihn zu sein. Arnd ist schon ein recht sportlicher Fahrer, aber leider hat er noch die kleine Bremse drauf, der Forrest nicht ;) Es hat echt Spaß gemacht hinter ihm und seinem Anniversary zu fahren. Wir machen eine kurze Pause auf einem Parkplatz zum stärken und runter kommen.

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Zum Mittagstisch finden wir uns in einer recht großen Lokalität wieder, hier verweilen wir einige Zeit bei guten Gesprächen und Späßen. Danach geht es weiter Richtung Einruhr, einigen von uns war es noch nicht genug, deshalb drehten wir noch eine extra Runde. Im Hotel dann angekommen vermissen wir unsere Frauen, kurz telefoniert, sie waren im Café, ok, nix wie hin, vielleicht kann man ja ein Stück Kuchen abstauben. Nach und nach kamen alle ins Café und wir waren als Gruppe wieder komplett. Es wurde ein schöner gemeinsamer Tag, Christine und ich waren total kaputt und mussten leider früher ins Hotel, der Rest der Truppe feierte noch kräftig weiter bis in die Nacht.

Sonntag 15.05.2016

Heute geht es nach Belgien und Luxemburg, wir freuen uns schon sehr drauf. Das Wetter sieht nicht so gut aus, also müssen wir erst einmal geschlossen losfahren. Nach und nach wird es trockener und auch angenehmer von den Temperaturen. Als wir in Belgien einfahren kann man schon wieder offen Fahren, die Straßen sind echt Brutal, ein Schlagloch folgt dem anderen. Wir erreichen dennoch unser Ziel am Lac de la Gileppe, hier kann man sich den Ausmaßen des Aussichtsturms nicht entziehen. Wir besichtigen gemeinsam den Turm und genießen die tolle Aussicht über den Stausee, nach einer ausgiebigen Pause geht es dann weiter.

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Marcel und Patty hatten noch eine tolle Überraschung für uns parat, je weiter wir fuhren umso mehr vielen uns die Schilder mit der Aufschrift "Circuit" auf. Und tatsächlich kamen uns immer mehr Sportwagen entgegen, es waren auch teilweise Auspuffgeräusche zu vernehmen die nicht von einem MG stammen. Dann das Schild auf das ich schon gewartet habe, „Circuit de Spa-Francorchamps“ das hatte ich schon geahnt, es war super dort den Prototypen für ein paar Runden zuzuschauen. Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht mit solch einem infernalen Lärm. Also Tim, pack das Schweißgerät aus, was die können, das können wir schon lange, hahaha. Nach der tollen Überraschung suchten wir uns in der Umgebung einen gemütlichen Platz um die belgischen Pommes zu testen und für uns um einen Pit-Stop einzulegen.

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Nun ging es weiter in den Ardennen in Richtung Luxemburg, die Umgebung kam uns bekannt vor, Christine und ich waren schon einmal hier, genau…, vor 2 Jahren auf der Tour de Lux. Hier noch einmal die Autos aufgetankt, und schon ging es weiter, wir verabschiedeten uns von Patrick und Fabian die uns von hier aus in die Heimat verließen. Wir fuhren weiter vollgetankt in Richtung Einruhr, hier verließen uns dann Arnd und wenig später auch Marcel und Patty.

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Arnd, du bist der Knaller, es war schön dich besser kennengelernt zu haben. Marcel und Patty, ihr habt uns mit dieser Tour eine riesen Freude gemacht.

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Wir bedanken uns sehr bei euch und hoffen euch bald wieder zu sehen.

Der Rest der Truppe besuchte das am Vorabend eroberte Café um noch eine kurze Pause einzulegen.  Christine und ich wollten gleich zu Abend essen da wir nicht gut geschlafen hatten und auch dementsprechend ko. waren. Wir gingen dann auf das Zimmer während der Rest der Truppe einen zweiten Anlauf unternahm und das Café nochmals besuchte.

Auch hier wurde es nicht spät, man merkte die 3 lustigen aber auch anstrengenden Tage.

Gute Nacht…….

Montag 16.05.2016

Aufstehen, packen, letztes gemeinsames frühstücken, aus checken, los geht’s nach Hause. Wir beschließen noch einmal einen Stopp einzulegen, hier verabschieden wir Philipp der Richtung Iserlohn muss.

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Wir fahren weiter bis zur nächsten Raststätte, da will ich runter um nochmal meine Luft in den Hinterreifen zu checken, kaum war ich an der Säule als auch schon Christof ankam, der Ausgleichbehälter ist übergelaufen, na super, er hat als einer der Wenigen von uns den originalen Kühlmittelausgleichbehälter der einfach nur Mist ist, verbaut. Natürlich war der Deckel defekt, zum Glück hatte er Ersatz dabei, aber das Auto musste entlüftet werden, also Motordeckel auf und los geht der Spaß.

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Dann noch einen Kaffee zur Stärkung und weiter ging es. Da meldet sich Andi, ihm ist wohl die Lambdasonde aus dem Krümmer geflogen, hörte sich echt gut an. Aber schmerzfrei wie er nun mal ist ging es weiter, einzig der Gestank im Innenraum störte Sandra und ihn. Von den beiden verabschiedeten wir uns am Alzeyer Kreuz, dann mussten wir uns von Christof und Nadine an der Abfahrt Worms Süd verabschieden, nur Nadine musste noch mit zu uns, da ihr Golf noch bei uns stand. Kurz vor der Einfahrt nach Worms meldete sich Nadine, bei ihr ging die Ladekontrollleuchte an, zum Glück kamen wir ohne Probleme nach Hause. Die Spannrolle des Keilriemens hatte sich verabschiedet, wie ich später feststellte.

Alles in allem hatten wir wieder Recht mit unserer Devise: „der MG bringt dich immer wieder irgendwie Heim“

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern und natürlich dem Orga Team sowie den Gästen für die unfallfreie, reibungslose und tolle Ausfahrt bedanken.

Wir tun das, wovon andere nur reden