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The 1. Decade

10 Jahre MG Freunde Chemnitz,

oder, der frühe Vogel fängt den Wurm - je später der Abend, desto schöner die Gäste

Freitag, 10.06.2016, 8:00 Uhr

Es geht dieses Mal ins Erzgebirge zu einem alt eingesessenen MG Stammtisch. 10 Jahre sind nun seit der Gründung dieses Stammtisches vergangen und er erfreut sich immer noch bester Gesundheit. Wir wurden nach kurzer Rücksprache vom Stammtisch Chemnitz zu diesem Event eingeladen damit sich unsere Stammtische einmal kennenlernen um Erfahrungen auszutauschen. Wir sind gespannt was uns erwartet, sicher sind die Anderen genauso gespannt. Christine und ich fahren das erste mal eine so weite Strecke getrennt mit unseren eigenen MG´s, ein Test für den kommenden Event im September in Barcelona.

Wir fahren über Frankfurt-Eisenach-Jena-Gera-Chemnitz-Pobershau.

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Los geht es bei strahlendem Sonnenschein, erster Halt ist die Raststätte Wetterau, hier treffen wir die ersten Stammtischmitglieder und fahren weiter zu MC Donalds in Kirchheim, hier nehmen wir die nächsten auf, Philipp und Nadine kommen direkt aus Iserlohn.

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Nun fahren wir im Konvoi von 6 MGF/TF zu unserem nächsten Streckenpunkt in Gera, das Restaurant Rimini. Die Fahrt verläuft gut, alles ist in Ordnung und wir kommen zu unserer reservierten Zeit an. Norbert und Anja sind zu Verwandten vorgefahren, Patrick hat in Leipzig zu tun, mit allen treffen wir uns in Pobershau.Beim Essen in Gera haben wir die Zeit etwas verbummelt und auch einen großen Stau in Chemnitz gehabt, so sind wir anstatt der geplanten 15:00 Uhr um 16:00 Uhr eingetroffen. Der Parkplatz war schon gut mit MG´s gefüllt und die Teilnehmer ließen es sich bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse gut gehen. Wir begrüßten uns erst einmal alle und wurden direkt mit einem Namensschild beklebt, kleben ist so ein Stichwort, wir checkten erst einmal ein und nach einer Dusche ging es frisch, aber recht K.O. direkt zur Terrasse. Hier trafen wir dann auch Norbert und Anja,  man sah schon das es 2 starke Gruppen waren die da zusammen saßen, ganz klar doch, man muss sich erst einmal „beschnuppern“ und kennenlernen. Schließlich hatten wir ja auch alle untereinander noch einiges zu bereden.

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In gemütlicher Runde ging es dann weiter bis zum Abendessen und dem anschließenden Briefing. Hier stößt dann auch Patrick zu unserem Reigen, wir sind nun mit 8 Fahrzeugen komplett, leider konnten nicht alle vom MG Stammtisch Worms teilnehmen, wirklich schade.Andi R. vom Stammtisch Chemnitz eröffnete nun den offiziellen Teil der Veranstaltung, nach der Begrüßung aller Teilnehmer wurden die Roadbooks ausgegeben sowie einige formelle Angelegenheiten erledigt.

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Dann wurde das Orgateam vorgestellt und ein paar Worte zur Strecke und den Sehenswürdigkeiten wie auch dem Ablauf des Events vorgestellt. Nun ging es weiter mit dem gemütlichen Teil des Abends, bei uns Wormsern machte sich die lange Anreise bemerkbar und einer nach dem anderen musste sich ins Bett zurückziehen.

Beim MG Stammtisch Chemnitz ging nun der Spaß erst richtig los, es wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Samstag, 11.06.2016, 7:00 Uhr

Kaffee!!!! Ich bin seit 4 Uhr, Christine seit 6 Uhr wach und wir benötigen dringend ein Frühstück, wir schleichen uns durch das Haus um keinen zu wecken und nehmen den Seiteneingang um ins Freie zu gelangen, siehe da, Andi und Patrick vom MGSW sitzen gemütlich auf der Terrasse und genießen ihren Kaffee, die obligatorische Zigarette darf natürlich nicht fehlen… Wir gehen in den Frühstücksraum und setzen uns zum Frühstück, nach und nach kommen alle Teilnehmer, einige allerdings nur körperlich. Zwischen 9:00-9:45 Uhr treffen sich die meisten auf dem Parkplatz zum Schauen und plaudern, dann werden drei Gruppen gebildet, es ist Abfahrt.

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Es geht etwas schleppend voran, dann wird aber aus drei Gruppen eine und der Spaß beginnt. Es geht nach Seiffen zum Besuch im dortigen Freilichtmuseum, wir schauen einem Spielzeugmacher beim Reifendrehen zu und staunen nicht schlecht als wir uns aus einem Reifen unser eigenes Spielzeug abtrennen dürfen. Eine tolle Idee, wir freuen uns sehr über das Geschenk.

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Auf dem Gelände des Museums wird nicht schlecht gestaunt über die Lebensweise früher hier im Erzgebirge. Bei dem Aufenthalt kommt man sich näher und spricht über alles Mögliche, dies ist wirklich aufschlussreich. Es geht um MG, die frühere DDR und BRD und ihren Eigenarten, Gott und die Welt eben, als wir eine Truppe MX5 erblicken staunen wir auch nicht schlecht, da hat sich ein großer Trupp zusammengefunden. Alles in Allem war der Besuch recht informativ, auf dem Parkplatz angekommen wurde natürlich der obligatorische Sektumtrunk gestartet, in gemütlicher Runde steht man zusammen und hat seinen Spaß. 

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Nun geht es weiter zum Schwartenberg um auch feste Nahrung zu sich zu nehmen. Das Mittagessen in der Schwartenbergbaude war sehr unterhaltsam, es wurden Spiele und Prüfungen ausgegeben und ein paar Späße vom Restaurantpersonal gemacht. Eine gemütliche Runde, wir fühlen uns wohl. Es regnet, aber wir wollen raus und uns die Umgebung anschauen, man kann hier sehr weit in das Erzgebirge schauen, es lohnt sich wirklich hier vorbei zu schauen.

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Nach dem Aufenthalt wollen wir auf eigene Achse los und uns an unserem nächsten Treffpunkt, dem Bahnhof in Wolkenstein wieder mit allen treffen. Warum?? Wir wollen alle noch in ein paar Kleinigkeiten einkaufen und ein paar flotte Runden drehen. Der Rainer aus Sulzbach-Rosenheim hat sich gleich mit uns abgesetzt, irgendwie gehören die Schedel´s ja auch zu unserer MGSW Familie, wir besuchen uns gegenseitig öfter und haben unseren Spaß. In Wolkenstein angekommen fährt gerade die Hauptgruppe in den Bahnhof ein, super, das Timing passt hervorragend. Hier ist ein Café direkt im Bahnhof, für uns wurde hier reserviert, bei Kaffee und Kuchen ließen wir es uns gut gehen.

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Der Bahnhof steckt voller Innovationen, so hat man Personenwaggons zu Zimmern oder Restaurants umgebaut, auch ein Art-Studio ist hier in einem Waggon ansässig. Wirklich toll. Wir laufen dann ein paar Meter und sind in einem Holzspielzeugladen, wobei das schon etwas anspruchsvoller war als es sich anhört. Hier konnte man wunderschöne handgemachte Holzfiguren in allen Größen und Variationen kaufen, leider waren auch ein paar Faulpelze unter uns und fuhren mit dem Auto bis zum Laden, also mussten wir zurücklaufen und unsere Fahrzeuge holen. Hier konnten wir dann zwei verzweifelten MGF Besitzern mit ein wenig Knowhow helfen ihre Glasheckscheibe vernünftig unter das Verdeck zu bekommen. Schön wenn man jemanden so unkompliziert helfen kann.

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Neuer Treffpunkt war dann der Parkplatz vor dem Laden, hier wurden Späße gemacht und Benzingespräche geführt. Jetzt ging es im gesamten Konvoi über tolle Strecken zurück in unseren Stützpunkt. Hier angekommen wurden erst einmal auf dem Parkplatz ein paar Flaschen Sekt in lustiger runde ausgegeben. Es war doch sehr schwül und der Durst war groß.

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Nach und nach gingen alle auf ihr Zimmer um sich frisch für den Abend zu machen. Wir trafen uns alle im Speiseraum des Hotels, hier waren schon einige fleißig am Werk und bauten das Equipment für den Abend auf. Nachdem wir alle zu Abend gegessen haben, ging es nun „zur Sache“. 10 Jahre sind eine lange Zeit für einen Stammtisch, das muss gebührend gefeiert werden. Zuerst gab es eine kleine Ansprache von den Mitgliedern des Stammtisches Chemnitz an Andi R. der den Stammtisch über die ganzen Jahre führend und Rat gebend begleitet hat.Hierfür überreichten ihm die Stammtischfreunde als „Danke schön“ ein Geschenk und richteten ein paar Worte an ihn. Andi R. freute sich sehr und betonte dass es ohne die Mithilfe und Freundschaft der Stammtischfreunde Chemnitz nicht so weit gekommen wäre.

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Was leider ein bisschen unter gegangen ist, ist die Tatsache das man das nicht alleine geregelt bekommt, gerade am Anfang ist es hart, da muss noch jemand sein der die ganze Arbeit und das Theater auch über die Jahre mit macht. Hier von uns ganz herzliche Grüße von uns an Ines R., wir wissen was es heißt die Frau vom „Chef“ zu sein. Es wurden auch weitere Glückwünsche von Freunden ausgesprochen, es ist wie es ist, ihr seid eine coole Truppe und man hat gesehen dass hier mehrere Personen am Wirken sind,  also ein echter Stammtisch und keine Laberbacken. Nö Wah.

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Nun konnten wir über die Leinwand einen Eindruck von 10 Jahren Stammtischentstehung bis zum Jubiläum erleben. Eine super Sache, wirklich, auch hier hat es sicherlich ein großes Kommen und Gehen gegeben, an einige Mitglieder denkt man sich mit Wehmut, aber das Leben geht seinen eigenen Weg. Nun folgt die Auswertung der am Mittagstisch ausgegeben Führerscheinprüfung, ein eigens vom englischen Verkehrsminister Entworfener Fragebogen der bei bestandener Prüfung zum Führen eines MG berechtigt.  

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Leider sind der Stefan und der Klaus durchgefallen und mussten nun eine praktische Prüfung ablegen um evtl. doch noch einen Führerschein zu ergattern. Schnell war das passende Fahrzeug vom Parkplatz ausgewählt und die Probanden legten gekonnt unter Mithilfe der Stammtischfreunde die Prüfung ab.

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Die Party ging nun richtig los, die Disco Kugel wurde aufgebaut und die Tanzfläche eröffnet. Die Wormser Truppe begann nach 0:30 Uhr dann auch zum großen Teil zu versagen, die Chemnitzer Truppe drehte jetzt richtig auf und feierte bis spät in die Nacht.

Ein super schöner Tag war leider vorbei.

Sonntag, 12.06.2016, 7:00 Uhr

Sicherlich ahnt ihr schon was kommt, jaaaa, Kaffee, wir sind fit und erwarten die ersten Teilnehmer. Natürlich kommen als erstes die Wormser wieder in den Raum, nach und nach kommen auch die restlichen Teilnehmer.

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Was soll man sagen, „der frühe Vogel fängt den Wurm - je später der Abend, desto schöner die Gäste“

So ergänzen wir uns hervorragend.

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Wir frühstücken gemeinsam und Checken dann aus dem Hotel aus, ein letztes Treffen und beisammenstehen auf dem Parkplatz, der in den 3 Tagen zu einer echten Anlaufstelle geworden ist.

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Wir fahren los zur Augustusburg, das Wetter zieht sich bedrohlich zu. Am Fuß der Augustusburg befindet sich eine Sommerrodelbahn, hier machen wir die letzte gemeinsame Rast. Wir vom Stammtisch Worms müssen los, wir haben noch einen langen Weg vor uns, und wer weiß was wieder kommt. Ich darf mich im Namen des Stammtisches Worms bei unseren Gastgebern bedanken, es war wirklich toll bei euch gewesen und wir nehmen auch für uns etwas mit für unsere nächsten Planungen.

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Gerne wären wir noch bis zum Schluss mit dabei geblieben, das sagt doch schon alles über den Event und  unsere MG Freunde Chemnitz aus. Im Großen und Ganzen war es ein sehr angenehmes Teilnehmerfeld mit dem wir uns recht gut verstanden. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge fuhren wir zum Tanken um die Ecke, da beginnt es auch schon zu regnen wie verrückt. Recht zügig kommen wir dann auch durch Chemnitz und auf die Autobahn. Heftiger Starkregen und Sonnenschein begleiteten unsere Heimfahrt. Einmal konnten wir gerade einmal mit 20 Km/h auf der Autobahn fahren, es war nichts zu sehen. Kurz nach dem Schutt halten wir auf der Raststätte, hier nun Alarm, der Anlasser von Christines MGF verweigert seinen Dienst. Ich habe keine Lust groß danach zu schauen und so wird Christines MGF kurzerhand angeschoben, er läuft, alles gut.

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Ein paar Kilometer weiter nach einem weiterem heftigen Regenschauer kommt SOS von Christine aus dem Funkgerät. Der Scheibenwischermotor will nicht mehr, rechts rangefahren und schnell die Autos getauscht, Christine fährt nun meinen TF und ich den MGF bis zum nächsten Rastplatz. Dort angekommen öffnen wir die vordere Haube und ich öffne den Scheibenwischermotor, als wenn ich es geahnt hätte ist er obwohl wir ihn separat eingepackt hatten, voll Wasser gelaufen und verschmort. Tja das war’s.

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So fuhren wir dann in dieser Konstellation weiter und hatten Glück mit dem Wetter, wir fuhren zwar auf nassen Autobahnen aber immer im Sonnenschein. Auf dem Hermsdorfer Kreuz fuhren wir ab und machten eine Pause, hier verabschiedeten wir uns nun von Philipp und Stefan, der Rest der Truppe fuhr mit uns weiter obwohl Christine und ich langsam fuhren.

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Vielen Dank das ihr bis zum Schluss bei uns geblieben seid. Auf dem Kirchheimer Rastplatz machen wir zum Glück eine kurze Rast und verabschieden uns von unseren restlichen Freunden, der Himmel ist tief schwarz vor uns, aber wir haben Glück und das Unwetter zieht vor uns über Frankfurt hinweg und überschwemmt hier einige Gebiete. Wir fahren im Sonnenschein bis nach Hause. Es war ein anstrengendes Wochenende, wir sind total platt, aber glücklich.

Nochmal vielen Dank an alle Teilnehmer und vor allem der Orga für dieses tolle Wochenende, es war einer 10 Jahres Feier würdig gewesen.

Wir hoffen dass wir uns wieder sehen werden.