Spessart – Tour 2010, vom 23.07. - 25.07.
Teilnehmer:
Christine / Angie / Nadine / Jutta / Klaus / Christian & Christian / Stefan / Udo


Freitagnachmittag,
wir sammeln uns so langsam auf dem Parkplatz
der „Alten Mühle“, unserem Hotel für die
nächsten 2 Tage.
Jutta & ich waren bereits vor Ort, als Angie /
Christine / Klaus und Christian, nach
gemeinsamer Anfahrt über die A3 ankamen.
Der Freitag- Feierabendverkehr, die richtige
Routenfindung und das „ansteuern“ des
Treffpunktes, hatten schon leichte „Spuren
hinterlassen“
Jetzt war erst einmal „Begrüßung“,
“mentales Ankommen“
und nicht zu Letzt
„profanes Einchecken“
angesagt.
Danach folgte der gemütliche Teil.
Wir spurten gemeinsam auf dem „direkten Weg“
zum Italiener „Alte Wache“ nach Hammelburg.
„Direkt“ bedeutet in diesem Zusammenhang
zunächst 2 km Schotterpiste (gefühlte 5km)
Dann von „hinten, durch die Brust ins
Auge“ über alle möglichen Nebenstraßen quer
durch Hammelburg.
Es wird eine eher „durchwachse“ kulinarische
Erfahrung.
Wir warten lange, auf Getränke, das Essen, und
natürlich auch auf die Rechnung. Dafür reißt das
Essen niemanden wirklich vom Hocker.
Jetzt ist Charakter gefragt: Wir werden uns doch
nicht das Wochenende vermasseln lassen?
Den Rest des Abends verbringen wir noch
gemütlich in der schon „schlafenden
Roßmühle“.
Zum Glück haben wir ja dank „guter
Kontakte“ den Schlüssel für den
Getränkebereich. Wir können uns so nach Lust
und Laune noch einen „Absacker“ genehmigen.
Der 1. Touren Tag, Samstag:
Nach einem ausgiebigem Frühstück steigt die Vorfreude auf die Tour. Nadine / Christian und Stefan
stoßen noch zu unserer Gruppe dazu.
Wir sind jetzt komplett. Nach kurzer „Tour- Besprechung“ geht es endlich los.
Es sind zwar noch Regentropfen auf dem Blech
zu erkennen, aber der Himmel verspricht
Besserung. Die ersten MG' s gehen auch schon
offen auf die Strecke.
Der heutige Samstag führt von unserem Standort
Weickersgrüben aus, zunächst in westlicher,
dann in nördlicher Richtung durch den Spessart.
Zunächst muss noch die „Todesbrücke aus Hongkong“, bzw. die Pontonbrücke über die fränkische
Saale überwunden werden. Für normale MG- F ja kein Problem, aber für den tief(f)liegenden TF
von Klaus?
Hier ist Augenmaß und Routine gefragt. Klaus kommt mit seinem TF „locker“ drüber, schließlich
könnte er noch 2-3 mm Höhe bei ebay versteigern ;-))
Die erste kleine Rast auf unserem Weg durch die schnuckeligen kleinen Straßen des Spessart.
Nicht ganz freiwillig, das gebe ich zu. Mein Navi machte zuvor seine eigene Route.
Leider etwas anders, als die zuvor geplanten Strecke auf dem Motorradroutenplaner.
Nicht nur der Druck, den richtigen Weg zu finden, auch an anderer Stelle erhöhte sich der Druck. ;-)
Weiter ging es mit Hilfe des GPS und Bio-Navi, gefolgt von mehreren MG- F und -TF
Ziel für die Mittagspause: „Die Rimmbachfarm“
Hier wussten die Verfolger noch nicht, dass der
Parkplatz „vor der Tür“ der Lohn für die
Routenführung sein wird. ;-)
Aber vor der Einfahrt waren zum Glück noch
genügend freie Parkplätze.
Ganz in der Nähe von Steinau konnten wir bei
immer schöner werdenden Wetterbedingungen
die Mittagspause im freien genießen
Wenn man mal von dem „kleinen Missgeschick“ absieht, welches nach dem Essen noch zum
Besuch der Notaufnahme in Bad Orb führte, absieht. Die Bienen beim Essen völlig ignoriert, war es
richtig toll hier!!
Super freundliche, aufmerksame Bedienung!! **Dickes Lob**
Neben den Getränken und Speisen servierte Sie auch noch zwischendurch Eiswürfel für das beim
o.g. „kleinen Missgeschick“ lädierte Knie.
Weil es vom Eis nicht besser wurde, brachte Sie noch Schmerztabletten und erläuterte den Weg zur
Notaufnahme.....
Nicht zu vergessen: nebenbei war auch noch das Essen richtig gut!
Weiter geht es in leicht dezimierter
Gruppenstärke ins benachbarte Steinau an der
Straße.
Diese „Trennung“ sollte zum Glück aber nur für
kurze Zeit sein.
Nächster Halt unserer Samstag Tour. Von hier
aus ging es zu Fuß durch die kleine Altstadt von
Steinau, zum Marktplatz mit dem markanten
„Märchenbrunnen.
Nachdem am Märchenbrunnen ausgiebig die
„literarischen Vorkenntnisse“ überprüft wurden,
ging des dann zum „High Light“ der Samstag-
Tour.
Ein Theaterbesuch. Die Hauptdarsteller:
Jäger, Wolf, Rotkäppchen und natürlich
Frau.....??
Wie hieß nur die geschwätzige noch mal.... :-)
Nach dem Theater erst mal etwas ausspannen.
Na klar, bei Cappuccino und Eis geht es am
besten.
Kulturell wieder auf dem „neuesten Stand“, ging es nach dem Besuch in Steinau wieder auf kleinen
gemütlichen Sträßchen in Richtung Alte Mühle.
Nach getaner „Arbeit“ war jetzt noch die
„Verarbeitung des Tages“ angesagt.
Auf der Terrasse wurde endlich auch ausgiebig
„Benzin geredet“.
Oder auch die Tour auf dem Navi noch mal
„aufleben“ lassen....
Der Tag neigte sich somit gaaanz gaaanz
langsam dem Ende zu.
Eine schöne Tour, mit „außergewöhnlichen
kulturellen Abstechern“, erfordern natürlich
auch einen „Standesgemäßen Abschluss“.
Hat die „Schlafpause“ im Theater nicht genügt? ;-) Auch „Administratives“ steht an
Ausklang und „offizielles Ende“ des ersten Touren Tages ist in der nahe gelegenen Gaststätte.
Direkt an der „Todesbrücke“ aus „Hongkong“
Ein „unvergessliches Erlebnis“ braucht natürlich auch ein würdiges Andenken.
Daher wurden die „Hauptdarsteller“ des Theaterstücks beim Abendessen noch flugs an alle
Teilnehmer der Tour verteilt. ;-)
Gute Nacht.......;-)) **
**Wer wissen will, was dann gewesen, der muss im Netz noch weiter lesen ;-))
Sonntag, der 2. Touren Tag.
Alle haben sich erholt.
Die Fahrer, die Beifahrer, die MG's, und wie man sieht, auch die Sonne!!
Prächtige Kulisse für den Start in den 2. Tag der Spessart Tour.
Strahlend blauer Himmel und gut gelaunte Teilnehmer. Ideale Voraussetzungen also. Während wir
beim Frühstück waren, hat die Sonne schon fleißig „Stoff-Verdecke“ getrocknet.
Vom Morgentau, der fränkischen Saale, die direkt unterhalb der vorderen Stoßstangen vorbei fließt,
waren die Autos doch recht nass geworden.
Das gleiche Prozedere wie am Samstag,
aber dennoch nicht zu vergleichen.
Statt Wassertropfen auf dem Lack,
Lichtreflexe auf den MG' s
und leuchten in den Augen.
Was für ein Tag steht uns da bevor??!!
Reges Treiben bereits am Sonntag früh. Die Pontonbrücke lassen wir hinter uns.
Heute geht es zunächst in nördliche Richtung.
Wir werden noch am Vormittag die südlichen Ausläufer der Rhön streifen, bevor wir dann wieder in
südliche Richtung zurück fahren.
Auch wenn moderne MG' s in der Regel recht sparsam mit dem kostbaren Sprit umgehen, muss
doch gelegentlich Energie zugeführt werden.
Gestern hatten wir in dieser Beziehung ja nur an uns selbst gedacht. ;-((
Einfach schön!
Der Sonntag sollte eine echte
„Blümchenpflückertour“ werden.
Mit abwechselnden Rahmenbedingungen.
Mal „weites Land“, um die Augen „spazieren
gehen zu lassen“.
Mal kleinere kurvige Abschnitte durch die
Wälder.
Eine phantastische Fernsicht erlaubte uns bei
(meistens) ausgesprochen kommoder
Geschwindigkeit Blicke, die bis weit in die vor
uns liegende Rhön reichten.
Was sollen wir zu diesen Bildern noch
schreiben?
Wenn ich daran denke, dass es die ganzen
letzten Tage nur geregnet hatte.
Die Wetterfrösche trauten sich schon gar nicht
mehr „auf die Leiter“.
Am Donnerstag noch lautete die Prognose:
„sehr durchwachsenes Wochenende mit
gelegentlichen Schauern, teils ergiebig.“
Schön, dass „irren“ auch Spaß machen kann!!
Genussfahren in „Vollendung“
Schöner kann Cabrio fahren kaum sein:
Sonne satt!!
„Wohlfühl Temperaturen“ um die 25 Grad!!
In netter Gesellschaft!!
Auf wunderschönen Straßen!!
Mit wenig verkehr!!
Mit genau den richtigen Autos!!
;-)))))))
Die heutige Mittagspause haben wir
„fürstlicher“ gestaltet. Ganz in der Nähe unseres
Startpunktes, waren wir gegen 12Uhr wieder in
Hammelburg. Auf Schloss Saaleck.
Ziel unserer Begierde, für heute Mittag zumindest. Das Schloss Saaleck.
Es ist für uns gerichtet!
Die Vorfreude wächst, und wächst und........
Leider wurde unsere Geduld sehr strapaziert. Eine endlos lange Wartezeit, die wir alle von solch
einem Haus nicht erwartet hätten.........
Noch ein ¼ Stündchen, und noch immer nix.
Die Bedienung hat sich das eine oder andere Mal entschuldigt, aber was hilft uns dass?
Wir hatten doch noch so viel vor...........
Plötzlich kam Bewegung ins Spiel. Salate in Sicht!!!
Alle bekamen Salat, egal ob es bei dem eigentlich bestellten dabei war oder nicht.
Es war das „Geschenk“ der Bedienung, die schon langsam „Mitleid“ mit uns entwickelte......
Salat gab es dann reichlich, auch schon mal die 2. Portion.......
Während die einen trotz aller Wartezeit noch
„gut Lachen“ hatten.
Konnte der andere vor lauter Vibrationen des
„Magen-knurren“ und dem Zittern durch
Hungergefühl,
nicht mal mehr die Kamera ruhig halten.
Als dann endlich das Essen gebracht wurde, war alles Leid schnell vergessen.
Genial!!, war noch eine der bescheidenen Umschreibungen.
Traumhaft war da auch noch zu hören. Lecker!!
Das größte Lob, welches man dem Küchenchef am heutigen Tag machen konnte:
Die Wartezeit hat sich gelohnt!!!!!
Leider war zu diesem Zeitpunkt der Hunger bereits so weit fortgeschritten.Der
„Überlebenswille“ zwang zur Nahrungsaufnahme. Keiner von uns konnte mehr Bilder machen .........
Die „Fressnarkose“ lebten wir danach im Innenhof des Schlosses aus.
Unser weiteres Programm für diesen Sonntag, nach der langen Mittagspause fiel leider ins „Wasser“
Wir genossen noch den ein oder anderen Kaffee,
bzw. auch ein zum Essen gehörendes Dessert auf der Terrasse.
Wenn auch ungewollt, und nicht geplant, war der Sonntagnachmittag gar nicht so schlecht.
Seele baumeln lassen, oder die nähere Umgebung besichtigen/besteigen.
Auch „Luftaufnahmen“ waren für uns dabei kein Problem.
Eine Expeditionsgruppe bestieg den Turm.
Aber wie kann man jetzt nur das Panorama wechseln??
Ganz einfach: Drehen natürlich!!!
Zum Abschluss der 1. Spessart-Tour, des MG-RNM-Stammtisch, anno 2010, wurde nach diesem
Kraftakt beschlossen:
Energie auftanken, im Eiscafé in Gemünden!!
Der ins „Wasser gefallene“ Teil unserer Tour hätte uns makaberer Weise zum „Wasserschloss“ bei
Mespelbrunn geführt.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Der Spessart hat uns sicher nicht zum letzten mal gesehen.
Wir kommen bestimmt mal wieder, Udo